Hobby-Gewächshäuser für Kakteen

Ein Hobby-Gewächshaus-Set kann eine stabile, warme Umgebung bieten, in der Pflanzen das ganze Jahr über angebaut werden können. Sie können auch verwendet werden, um einen Start in die Vegetationsperiode zu ermöglichen, wo Pflanzen wie Tomaten und Paprika früh gepflanzt und später in den Garten gebracht werden. Was auch immer Ihr Grund für den Wunsch nach einem Gewächshaus ist, es gibt mehrere Arten, Stile und Kosten für fast jeden, der mit dem Gärtnern unter Glas beginnen möchte – oder sogar Polycarbonat!

Das Wachsen unter Dach und Fach erfordert ein wenig…

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Erste Schritte

Das erste, was Sie beim Kauf oder Bau eines Gewächshauses herausfinden müssen, ist, wie viel Wachstumsfläche Sie benötigen. Denken Sie daran, dass ein Treibhaus eine langfristige Investition ist. Ihre Auswahl sollte groß genug sein, um genügend Platz für die nächsten Jahre zu bieten. In vielen Fällen wünschen sich Gewächshausbesitzer mehr Quadratmeter, als sie ursprünglich dachten. Darüber hinaus, wenn Sie planen, Gemüse anzubauen, werden Sie maximales Licht und viel Kopffreiheit wünschen, was auch gut für hängende Pflanzen ist.

Es gibt Gewächshaus-Kits, die für fast jedes Budget erhältlich sind, und die meisten (auch wenn Sie mit einem Hammer nicht gut zurechtkommen) können in weniger als einem Tag gebaut werden. Nachfolgend finden Sie eine kurze Übersicht über die verschiedenen verfügbaren Stile:

Beigefügt. Der große Vorteil bei einem Anbau- oder Anlehngewächshaus ist, dass Sie nicht alle vier Wände bauen müssen. Außerdem haben Sie mindestens eine stabile, tragende Wand an Ort und Stelle (normalerweise Ihr Haus oder Ihre Garage), so dass die drei Gewächshausseiten leichter gebaut werden können. Diese Strukturen sind oft preiswerter als andere Gewächshausmodelle und eignen sich gut für den Anbau von Kräutern, Setzlingen und einigem Gemüse an Orten, an denen der Platz knapp ist. Der Nachteil ist natürlich, dass das Sonnenlicht auf nur drei Seiten begrenzt wird.

Freistehend. Freistehende Gewächshäuser stehen natürlich einzeln, so dass Sie sie auf Ihrem Grundstück platzieren können, wo immer Sie wollen (solange der Platz eben ist und viel Licht erhält). Obwohl sie zunächst teurer sind als ein angebautes Gewächshaus, bieten sie dennoch geringere Kosten pro Pflanze, da so viel mehr Pflanzen in ihnen angebaut werden können.

In den meisten Gebieten des Landes ermöglicht Ihnen ein freistehendes Gewächshaus, die Pflanzen viel früher in der Vegetationsperiode (Januar oder Februar) zu beginnen, und dann, bei ersten Anzeichen von Frost, können Sie Ihre Pflanzen wieder einbringen, um die Vegetationszeit bis Oktober oder November zu verlängern. Hier in Montana wird für den Ganzjahresbetrieb eine separate Heizungsanlage benötigt. Erfahren Sie mehr über das Heizen eines Gewächshauses.

Freistehende Gewächshäuser haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie ein Zufluchtsort außerhalb der Heimat sind. Ein entspannender Ort, an dem du eine Weile weggehen kannst. Ein Ort, an dem es keine Telefone gibt und Sie nur von der Schönheit der Blumen und Pflanzen umgeben sind, die Sie anbauen.

Gewächshäuser für Kakteen – Darauf sollten Sie achten

Gewächshäuser helfen bei der Aufzucht

Das Vorhandensein eines Gewächshauses bieten Ihnen die Gelegenheit, sich das ganze Jahr über an Ihren Kakteen zu erfreuen, ohne dass ein witterungsbedingtes Umräumen Ihrer exotischen Lieblinge erforderlich ist. Ein mittlerweile umfangreiches Angebot an unterschiedlichen Materialien und Ausstattungen macht es möglich, auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen einzugehen und optimale Bedingungen für deren Wachstum zu schaffen.

Lage des Gewächshauses

Je nachdem, wieviel Platz Ihnen zur Verfügung steht, ist ein Anlehngewächshaus oder ein freistehendes Gewächshaus denkbar. Die natürliche Lichtausbeute ist bei Letzterem am größten, wohingegen ein längsseitig an ein Gebäude gelehntes Gewächshaus am wenigsten Licht erhält. Bei einem Gewächshaus, welches mit der Stirnseite an einer südlichen, hell gestrichenen Hauswand lehnt, kann auch von einem ausreichenden Lichteinfall für die meisten Kakteenarten ausgegangen werden. Während der für die wärmeliebenden Pflanzen bedeutsame Lichtaspekt für die freistehende Variante spricht, bestehen die Vorteile bei dem Anlehngewächshaus in einem besseren Witterungsschutz sowie einem geringeren Energieverbrauch.

Möchten Sie ein freistehendes Gewächshaus errichten, ist eine längsseitige Ausrichtung in Ost-West-Richtung sinnvoll, da die Lichtausbeute im Frühjahr und Winter über die Seitenwände am größten ist, während im Sommer das meiste Licht ohnehin über die Dächer einfällt. Größere Bäume in unmittelbarer Umgebung sollten aufgrund eines zu großen Schattenwurfes und einer möglichen Beschädigung des Gewächshauses nicht vorhanden sein. Die Lage am Fuße eines Hanges gilt es zu vermeiden, da es einer zusätzlichen Heizenergie bedarf, um die hangbedingte niedrige Umgebungstemperatur in den Wintermonaten auszugleichen.

Falls Sie erst vor kurzem die Freude an Kakteen entdeckt haben oder kein eigener Garten vorhanden ist, können Sie Ihre exotischen Schützlinge in einem Zimmergewächshaus kultivieren. Eine entsprechende Ausstattung, bestehend aus künstlicher Beleuchtung, Unterwärmeheizung sowie Vorrichtungen zur Kontrolle von Luftfeuchtigkeit und Belüftung, vorausgesetzt, fröhnen Sie Ihrer neuen Leidenschaft ganzjährig auch auf engstem Raum.

Größe und Konstruktion

Die angebotene Vielfalt an Gewächshäusern macht die Entscheidung nicht ganz einfach. Zugrunde liegen sollten hier Überlegungen zum zur Verfügung stehenden Platz im Garten, möglichen baurechtlichen Vorgaben sowie zur langfristigen Finanzierbarkeit des Vorhabens. Zudem gilt es zu bedenken, wieviele Kakteen kultiviert werden sollen, welche Größe die Pflanzen erreichen und wieviel Pflegeaufwand mit ihnen verbunden ist. Eine stabile Bauweise erkennen Sie anhand eines Siegels für Geprüfte Sicherheit. Die tragende Konstruktion besteht in der Regel aus Stahl oder Leichtmetall. Statt eines betonierten Fundaments kann man eine temporäre Variante wählen, bei der das Aluminium-Fundament ins Erdreich gelegt und mit entsprechenden Erdankern fixiert wird. Eine leichte Verarbeitung, hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer spricht für die Verwendung von Hohlkammerplatten aus Polycarbonat. Diese weisen eine hohe Isoliereigenschaft auf und besitzen eine eher milchige Oberfläche, sodass kein Abschatten notwendig ist. Beim Einscheibensicherheitsglas ist die Lichtdurchlässigkeit hingegen hoch, sodass im Fall einer Kultivierung von Hochgebirgskakteen gegebenenfalls Schattierungsgewebe erforderlich sind, welche die Pflanzen vor starker Sonneneinstrahlung schützen. Bei der Wahl des Eindeck-Materials sollten Sie auch den Pflege- und Reinigungsaufwand berücksichtigen, welcher bei den Hohlkammerplatten intensiver ist.

Heizung

In den Wintermonaten reicht die Sonnenstrahlung nicht aus, sodass zusätzlich geheizt werden muss. Die Wahl der Heizmethode können Sie von der Größe des Gewächshauses abhängig machen. Bei kleineren Gewächshäusern ist eine Petroleumheizung zu empfehlen. Diese Überwinterungshilfe erfordert keine aufwändige Installation. In Verbindung mit einem Frostwächter lässt sich die Temperatur überwachen und bei Unterschreitung einer bestimmten Temperatur wird die Petroleumheizung automatisch eingeschaltet. Eine umweltfreundliche Variante kann die elektrische Gewächshausheizung darstellen, wozu allerdings ein Anschluss notwendig wird. Bei der Gasheizung kommt eine Propangasflasche zum Einsatz oder es wird der vorhandene Hausgasanschluss genutzt. Entscheiden Sie sich für die Petroleum- oder Gasheizung, gilt es regelmäßig zu prüfen, ob die Propangasflasche oder der Petroleumtank ausgewechselt beziehungsweise aufgefüllt werden muss. Das bei der Verbrennung von Propangas entstehende Wasser kann mithilfe eines elektrischen Luftentfeuchters gebunden werden.

Lüftung

Heizung

Zur Vorbeugung eines Wärmestaus sowie eines Pilzbefalls ist darauf zu achten, dass Ihr Gewächshaus über ausreichend Möglichkeiten zur Belüftung verfügt. Diesbezüglich kann man sich an zwei Richtwerten orientieren. So sollte die Belüftungsfläche aller Seiten- und Dachfenster mindestens 10 % der Gesamtglasfläche des Gewächshauses oder mindestens 20 % der Grundfläche des Gewächshauses betragen. Im Einzelfall gilt es festzustellen, welcher Richtwert die größere Fläche ergibt und diesem anschließend zu folgen. Die Türfläche wird hierbei nicht als Belüftungsfläche gezählt. Um ein optimales Verhältnis von einströmender und ausströmender Luft zu gewährleisten, sollten die Dach- und Seitenfenster in etwa gleich groß sein und sich gegenüberliegen. Durch den Kamineffekt kommt es zu einem kontinuierlichen Luftstrom, indem die warme Luft nach oben steigt und über die Dachfenster entweicht, während kühlere Luft über die Seitenfenster nachströmt. Die Ausrichtung des Dachfensters erfolgt idealerweise zur Sonnenseite, während sich das Seitenfenster an der Schattenseite befindet. Ein solar- oder strombetriebener Luftumwälzer ermöglicht eine Luftbewegung auch im Winter, wenn die Fenster geschlossen sind.

Quellenverzeichnis:

Tipps zum Kaufen eines Gewächshauses

Diskussion über die Anschaffung

 

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